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<channel><title><![CDATA[ABBALONGA - Berichtenswertes aus der Stadt, die sp&auml;ter oPide 112 118  209 (kurti) genannt wird]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird]]></link><description><![CDATA[Berichtenswertes aus der Stadt, die sp&auml;ter oPide 112 118  209 (kurti) genannt wird]]></description><pubDate>Fri, 19 Jun 2020 21:19:31 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Die 7 Staubarten]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/die-arten-des-staubes]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/die-arten-des-staubes#comments]]></comments><pubDate>Sat, 25 Mar 2017 09:01:48 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/die-arten-des-staubes</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						     					 								 					 						  In sieben unterscheidbaren und benennbaren Arten tritt Staub angeblich auf. Es werden sieben sein, denn diese Zahl ist bew&auml;hrt. Meine Beobachtungen sind nicht geeignet, die Zahl zu best&auml;tigen, da zwar die Unterscheidbarkeit ins Auge f&auml;llt, zur Unterscheidung selbst aber Entscheidung n&ouml;tig ist. Entscheidung ist mir nicht gel&auml;ufig.&#8203;Um den Staub, wie er schwebt und dennoch f&auml;llt, liegt und niemals ruht, [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:28.651685393258%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:40.561797752809%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph"><font size="3">In sieben unterscheidbaren und benennbaren Arten tritt Staub angeblich auf. Es werden sieben sein, denn diese Zahl ist bew&auml;hrt. Meine Beobachtungen sind nicht geeignet, die Zahl zu best&auml;tigen, da zwar die Unterscheidbarkeit ins Auge f&auml;llt, zur Unterscheidung selbst aber Entscheidung n&ouml;tig ist. Entscheidung ist mir nicht gel&auml;ufig.<br />&#8203;<br />Um den Staub, wie er schwebt und dennoch f&auml;llt, liegt und niemals ruht, zu sehen, bedarf es des Erwachtseins, der Langsamkeit und der Einsamkeit. Darum gibt es hier keine Aus- oder Weiterf&uuml;hrungen &uuml;ber den Staub, denn - dies ist das uralte Lied von der Nutzlosigkeit des Feinen - wem br&auml;chte ich meine Beobachtungen liebevoll zu Papier? Dem, der hockt, Gott anstarrend und mit einem Aug das Leben des Staubs mitbetrachtend? Ihm werd ich nicht erz&auml;hlen, was er selber sieht.<br /><br />Gott schied und schied, und schuf so die Welt. In sie und vor die unl&ouml;sbare Aufgabe, zusammenzuf&uuml;hren, was er schied, setzte er uns. Nicht, da&szlig; ich an Seiner mir auf immer verborgenen Weisheit zweifle, aber wieso schuf er mich und des Staubes Feinde in einer Welt?<br /><br />Vielleicht ist gemeint, ein jeder erfreue sich oder leide auf seine Weise.<br /><br />Ich erfreue mich des Staubs wie meines Lebens. Als eines Geschenks. Wie eng verwandt sind einander Staub und Leben! Wenn man nichts sicher wissen kann, diese Verwandtschaft erkennt man. Die Unvermeidbarkeit.<br /><br />Man kann nicht den Staub lieben, und gro&szlig;e Worte machen. Deshalb d&uuml;rfen sich meine S&auml;tze nicht allzuweit vom Schweigen entfernen. Worte sind kein Schweigen, aber aus ihm geboren. In mich hineingesprochen, kehren sie zum Schweigen zur&uuml;ck. Die Verwandtschaft ist die Unvermeidbarkeit.<br /><br />Kinder, solange sie, von sich oder gerufen, vom Spielen heimkehren, sind Kinder. Kehren sie nicht mehr zur&uuml;ck, sind sie etwas Eigenes, das schon immer in ihnen lebte.<br /><br />Pr&auml;gt meine Rede das Stammeln, ist sie noch eins mit dem Schweigen. Kann sein, da&szlig; unter dem Kleid des Schweigens eine Rede in Nacktheit heranw&auml;chst, eines Tages ihrer Sch&ouml;nheit bewu&szlig;t, den Schleier zur&uuml;ckschl&auml;gt, da&szlig; ich erstarre; und weggeht.&nbsp;<br /><br />Unvermeidbar und ungerufen ist der Staub.<br />Ich will niemandem Feind sein, aber Gott hat mich und die Feinde des Staubs in eine Welt gesetzt. Einen Ruf will ich schon vergeuden: Feinde, stellt euch dem Staub entgegen! Ihr schenkt mir Freude damit, denn nichts bin ich mir so sicher wie der Siegerqualit&auml;t des Staubs. Wie unterhaltsam, euch zu sehen im mutigen standhaften, im &uuml;berzeugten wie siegesgewissen Kampf gegen euch selbst. <br /><br />So kann ich euch lieben, denn ich liebe das Sch&ouml;ne, dessen Feinde ihr seid, aber ich liebe auch die Verlorenen, die ihr seid.<br /><br />Niemals noch habe ich erw&auml;hnt - weil es mir nicht eingefallen ist - da&szlig; es au&szlig;er den Menschen und den Tauben, ihrem tierischen Abbild, noch die Spinnen gibt. Die Menschen haben sich die Stadt geschaffen, die Tauben haben sich dem Menschen angedient, haben so gut es ging seine Einsamkeit aus seinen Augen in die ihren gesogen; n&uuml;tzen den Menschen und was er geschaffen hat. <br /><br />&#8203;Die Spinnen aber sind nicht nur nicht ausgerottet wie alles sonstige Getier, sie sind auch v&ouml;llig eigenst&auml;ndig. Sie sind dem Staub eng verwandt. Sie bauen ihre Netze oder ziehen umher und leben man wei&szlig; nicht wovon. Die Tauben in allen ihren Spielarten ahmen die Tiere fr&uuml;herer Zeiten nach. Ihr Blick voll Einsamkeit ist auf den Menschen gerichtet. Die Spinne aber ist nur Spinne. Ihren Blick wei&szlig; man nicht.&nbsp;</font>&#8203;</div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:30.786516853933%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:233px;"></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Straßenszene aus der Stadt (3) - blattlimwind ]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/strassenszene-aus-der-stadt-3-blattlimwind]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/strassenszene-aus-der-stadt-3-blattlimwind#comments]]></comments><pubDate>Thu, 09 Mar 2017 16:50:04 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/strassenszene-aus-der-stadt-3-blattlimwind</guid><description><![CDATA[    Straßenszene aus der Stadt (3) - blattlimwind   [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a href='https://www.abbalonga.com/uploads/9/7/4/8/97488972/img-0004_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'> <img src="https://www.abbalonga.com/uploads/9/7/4/8/97488972/img-0004_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%">Stra&szlig;enszene aus der Stadt (3) - blattlimwind </div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Straßenszene aus der Stadt (2)]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/strassenszene-aus-der-stadt-2]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/strassenszene-aus-der-stadt-2#comments]]></comments><pubDate>Wed, 08 Mar 2017 14:42:40 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/strassenszene-aus-der-stadt-2</guid><description><![CDATA[    Straßenszene aus der Stadt (2) - blattlimwind   [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a href='https://www.abbalonga.com/uploads/9/7/4/8/97488972/img-0001_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'> <img src="https://www.abbalonga.com/uploads/9/7/4/8/97488972/img-0001_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%">Stra&szlig;enszene aus der Stadt (2) - blattlimwind </div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Straßenszene aus der Stadt (1)]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/strassenszene-aus-der-stadt-1]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/strassenszene-aus-der-stadt-1#comments]]></comments><pubDate>Fri, 03 Mar 2017 08:23:41 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/strassenszene-aus-der-stadt-1</guid><description><![CDATA[    Straßenszene aus der Stadt (1) - blattlimwind   [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a href='https://www.abbalonga.com/uploads/9/7/4/8/97488972/fullsizeoutput-b6a_orig.jpeg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'> <img src="https://www.abbalonga.com/uploads/9/7/4/8/97488972/fullsizeoutput-b6a_orig.jpeg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%">Stra&szlig;enszene aus der Stadt (1) - blattlimwind </div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Schnabelkerf]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/schnabelkerf]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/schnabelkerf#comments]]></comments><pubDate>Sat, 21 Jan 2017 10:06:26 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/schnabelkerf</guid><description><![CDATA[Keine Minute um irgendeinen Besuch zu empfangen. Aber w&auml;hrend ich Monika verst&auml;ndlich zu machen versuche, wie man ein Gulasch kocht - sie stammt aus Texas, ihre Koch-Gepflogenheiten sind etwas roh, eher schon barbarisch - bittet mich Schnabelkerf um nur einen Augenblick Geh&ouml;r. Also gut, Schnabelkerf, wie gehts? &bdquo;Beschissen. Ich stehe vor einer Wand. Ich wei&szlig;, da&szlig; niemand mich verstehen kann, dar&uuml;ber bin ich so traurig. Soll ich einsam sein weil ich ein Loch  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Keine Minute um irgendeinen Besuch zu empfangen. Aber w&auml;hrend ich Monika verst&auml;ndlich zu machen versuche, wie man ein Gulasch kocht - sie stammt aus Texas, ihre Koch-Gepflogenheiten sind etwas roh, eher schon barbarisch - bittet mich Schnabelkerf um nur einen Augenblick Geh&ouml;r. Also gut, Schnabelkerf, wie gehts? &bdquo;Beschissen. Ich stehe vor einer Wand. Ich wei&szlig;, da&szlig; niemand mich verstehen kann, dar&uuml;ber bin ich so traurig. Soll ich einsam sein weil ich ein Loch in mir habe wie einen Krater, weil ich die Menschen liebe wie niemand mich liebt. Ich fresse Schei&szlig;e, Unmengen von Schei&szlig;e. Man zwingt mich das zu tun. Ich tu es aber auch aus eigenem Antrieb. Ich fresse mit einem Ekel, der mich f&uuml;hlen l&auml;&szlig;t, da&szlig; es mich gibt. Ich bin so gl&uuml;cklich, wenn ich sp&uuml;re, da&szlig; es mich gibt. Aber ich bin totungl&uuml;cklich, da&szlig; es mir so sein kann.&ldquo;    An manchen Tagen dr&auml;ngen alle zu mir, hat jeder ganz Wichtiges zu sagen. Ich kann mich Schnabelkerf nicht widmen. Ich vertr&ouml;ste ihn. Ich w&uuml;nsche an diesem Tag keine weiteren Besuche. </font><br /></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[﻿Wiesel]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/wiesel]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/wiesel#comments]]></comments><pubDate>Sat, 21 Jan 2017 10:04:32 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/wiesel</guid><description><![CDATA[Aus seiner T&uuml;r rennt Wiesel, in der Hand eine blecherne Milchkanne von betr&auml;chtlicher Gr&ouml;&szlig;e, die mir ans Schienbein schl&auml;gt, weil er mich gar nicht bemerkt.  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Aus seiner T&uuml;r rennt Wiesel, in der Hand eine blecherne Milchkanne von betr&auml;chtlicher Gr&ouml;&szlig;e, die mir ans Schienbein schl&auml;gt, weil er mich gar nicht bemerkt. </font><span></span><br /></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Andrea´s Schlaflosigkeit]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/andreas-schlaflosigkeit]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/andreas-schlaflosigkeit#comments]]></comments><pubDate>Thu, 12 Jan 2017 15:18:21 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/berichtenswertes-aus-der-stadt-die-spaumlter-opide-112-118-209-kurti-genannt-wird/andreas-schlaflosigkeit</guid><description><![CDATA[Ich trat eine T&uuml;r auf. Drinnen auf einem Stuhl eine Frau, ein Moccat&auml;schen in der Hand. Ihre Haut wei&szlig;e Schokolade. Der Rock auf dem die andre Hand ruht, erinnert an eine Reisedecke. Der R&uuml;cken kerzengerade, ein wenig Hohlkreuz, da&szlig; der Rock am Ges&auml;&szlig; fest strafft. Die Beine eng beieinander. Am Sofa auch das H&uuml;ndchen, beide starrten mich an. Beide hatten nur den Kopf gewendet. Wie gut alles an ihr funktioniert, sie h&ouml;rt nicht auf das Fingerchen zu s [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Ich trat eine T&uuml;r auf. Drinnen auf einem Stuhl eine Frau, ein Moccat&auml;schen in der Hand. Ihre Haut wei&szlig;e Schokolade. Der Rock auf dem die andre Hand ruht, erinnert an eine Reisedecke. Der R&uuml;cken kerzengerade, ein wenig Hohlkreuz, da&szlig; der Rock am Ges&auml;&szlig; fest strafft. Die Beine eng beieinander. Am Sofa auch das H&uuml;ndchen, beide starrten mich an. Beide hatten nur den Kopf gewendet. Wie gut alles an ihr funktioniert, sie h&ouml;rt nicht auf das Fingerchen zu spreizen an der Hand die die Tasse h&auml;lt, w&auml;hrend ihre Glasaugen vor Angst starren. Aber nur ins Gesicht sieht sie mir ohne sich zu regen, nicht auf die Riesenknarre in meinen H&auml;nden. Aber gleich regt sich Leben in ihr und will diesen Leib und all das Bl&ouml;de in ihm vor Schlimmem bewahren, w&auml;hrend ich beinahe schon wieder verschwunden bin. Das Bl&ouml;de in ihr l&auml;dt mich ein, ein T&auml;sschen mitzutrinken. Das Bl&ouml;de aus ihr spricht so bl&ouml;de, da&szlig; ich mir die Haare raufen werde, wenn ich nicht gleich verschwinde. Aber das Bl&ouml;de das auch in mir wohnt und sich n&auml;hrt und m&auml;stet davon, da&szlig; ich die Menschen liebe, und mitleide mit einem jeden, dem ich mein Gesicht nicht schnell genug abwende; und selbst dann, antwortet ihr und geht auf sie ein, weil mir ihre Einsamkeit zu Kopfe steigt. Da sieht mein linkes Auge den anschleichenden Buckel und das lauernde Augenwei&szlig; und die F&auml;uste und die Axt eines Mannes. Meine H&auml;nde und die Waffe und die Geschosse aus ihr werfen den zu Boden. Und mein Bauch richtet die H&auml;nde und die Waffe auch auf die Frau und jagt auch sie zum Teufel und auch das Hundchen. Beim Eindringen des Bleis in sie sackt sie nicht zusammen, sondern zerspringt wie Glas und wie zerspringendes Glas h&ouml;rt es sich auch an. Der Lauf meiner Waffe ist hei&szlig; von den vielen Sch&uuml;ssen nur f&uuml;r die beiden und das H&uuml;ndchen.    Ich sp&uuml;re und will es nicht, da&szlig; wegen der beiden, wegen des Kretins, da&szlig; mich anspringen und erschlagen will, wenn ich mich schon zum Gehen wende, und der Bl&ouml;den, die w&uuml;nschend zusieht, meine Schlaflosigkeit zur&uuml;ckkehrt. Schlaflosigkeit ist das schlimmste &Uuml;bel das einen Menschen befallen kann. W&auml;hrend ich die Stra&szlig;e &bdquo;Chromglanz&ldquo; entlanggehe leide ich an der ersten Phase. Ein rascher Wechsel zwischen Auflehnung und dem Gedanken aufzugeben. Das Wissen mich noch erwehren zu k&ouml;nnen wenn ich das Wehren lie&szlig;e. Noch bin ich ja nicht m&uuml;de, kann ich die Schlaflosigkeit gar nicht sp&uuml;ren, wei&szlig; aber, da&szlig; sie da ist. Um den Schlaf zu pr&uuml;fen will ich mich irgendwo zur&uuml;ckziehen um mich hinzulegen. Ein paar Stunden sp&auml;ter sitze ich ersch&ouml;pft in einem brauchbaren Versteck. Sitze und sinke um, rolle mich ein und kann nicht schlafen. Die Schlaflosigkeit deren K&ouml;rper ich in der Stirn sp&uuml;re, hat ihre Wurzelarme &uuml;berall in meinen K&ouml;rper gesenkt, unter der Oberfl&auml;che entlang in alle Glieder, von der Haut ins Innere mit Haarwurzeln, mit feinen Netzen um alle Organe, hat sich einen Zwillingsleib unter meinem Herzen geschaffen, der Arme treibt wie Korkenzieher, da&szlig; die Schlaflosigkeit der Stirn und die der Brust einander umschlingen und ihr Netz gemeinsam verdichten, da&szlig; sie sich von meinem Blut, meinem Fleisch und meinen Knochen n&auml;hren und wachsen k&ouml;nnen.    Da&szlig; ich den Schlaf nicht vergesse, schlie&szlig;e ich die Augen. Ich erinnere mich noch wie ich mich gew&ouml;hnlich hinlege und mich einrichte wenn ich schlafe, und versuche die Stellungen nachzuahmen. Nach unbestimmbarer Zeit ist diese Phase vor&uuml;ber. Ich finde verwunderlich wie ich da liege. Ich habe den Schlaf vergessen. Wie ich mich sonst nicht wundere, da&szlig; es nur entweder den Schlaf oder das Wachsein gibt, wundere ich mich jetzt nicht, da&szlig; es nur das Wachsein und die Schlaflosigkeit gibt. Die Schlaflosigkeit ist in meine Augen gedrungen; hat sich rund um die Augen ausgebreitet.    Ich f&uuml;rchte die Schlaflosen mehr als alle anderen Menschen. Wie die Lage ist, w&uuml;rde ich gut daran tun jeden Schlaflosen dem ich begegne sofort zu t&ouml;ten. Sie sind unverwechselbar, der K&ouml;rper und vor allem die Augen des unentwegt Wachen. Ich f&uuml;rchte mich selbst, wenn ich schlaflos bin, denn dann tu ich, was ich nicht tu, wenn ich imstande bin Schlaf zu finden, und was ich nicht guthei&szlig;en kann. Und schlaflos werde ich meist, wenn ich tu, was ich nicht guthei&szlig;en kann, oder mich erinnere an etwas, was ich nicht mag. Ich kann keinen Schlaflosen t&ouml;ten, wenn er mir nicht schon auf der Gurgel sitzt, denn sein Ungl&uuml;ck, das ich sp&uuml;re und von dem ich wei&szlig;, l&auml;hmt mich.&nbsp; </font><span></span><br /></h2>]]></content:encoded></item></channel></rss>