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<channel><title><![CDATA[ABBALONGA - Der Rikschafahrer]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer]]></link><description><![CDATA[Der Rikschafahrer]]></description><pubDate>Thu, 18 Jun 2020 21:12:35 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[9 (Ende)]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/9-ende]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/9-ende#comments]]></comments><pubDate>Wed, 26 Apr 2017 02:16:57 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/9-ende</guid><description><![CDATA[Auf ebener Strecke fuhren wir neben Automobilen und &uuml;berholten sie. Bergab st&uuml;rzten wir, aber auch Steigungen nahm er, da&szlig; ich nicht glauben konnte ein K&ouml;rper und seine zwei Beine und eine menschliche Lunge schafften uns voran. Wir fuhren eine zeitlang hinter einem ru&szlig;enden LKW. Endlich, das beschw&ouml;re ich wie alles andere, scherte er mit einem Fluch aus, stieg derart in die Pedale, da&szlig; das Vorderrad &uuml;ber dem ich sa&szlig; in die Luft stieg. Das hinderte [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Auf ebener Strecke fuhren wir neben Automobilen und &uuml;berholten sie. Bergab st&uuml;rzten wir, aber auch Steigungen nahm er, da&szlig; ich nicht glauben konnte ein K&ouml;rper und seine zwei Beine und eine menschliche Lunge schafften uns voran. Wir fuhren eine zeitlang hinter einem ru&szlig;enden LKW. Endlich, das beschw&ouml;re ich wie alles andere, scherte er mit einem Fluch aus, stieg derart in die Pedale, da&szlig; das Vorderrad &uuml;ber dem ich sa&szlig; in die Luft stieg. Das hinderte ein Taxi nicht uns zu &uuml;berholen und dabei beinah unter den Lastwagen zu dr&auml;ngen. Der Rikschafahrer schimpfte, drohte nach vorne, zur Seite und nach hinten, da&szlig; wir ziemlich schlingerten. Dann aber besann er sich und hatte nur noch das &bdquo;Schwein&ldquo; vor Augen, wollte ihn um jeden Preis wieder &uuml;berholen. Ich habe &auml;hnliches nie zuvor erlebt. Mit welchen Kr&auml;ften stand der Mann im Bunde? Die guten Geister jedenfalls, falls sie sich je in seiner N&auml;he aufgehalten haben, m&uuml;ssen ihn in diesem Augenblick verlassen haben. Er wollte nur noch das Fahrzeug zu Tode hetzen. Sicher fuhren wir weitl&auml;ufige Umwege hinter dem fl&uuml;chtenden Taxi her, dessen Fahrer sich anfangs noch &uuml;berlegen gef&uuml;hlt haben wird. Ein paar Mal hatten wir ihn schon &uuml;berholt und versucht ihn auszubremsen, aber er hatte uns wieder &uuml;berholt, und schlie&szlig;lich war der Rikschafahrer dazu &uuml;bergegangen ihm nur noch dicht zu folgen.</font></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[8]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/8]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/8#comments]]></comments><pubDate>Tue, 25 Apr 2017 06:36:32 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/8</guid><description><![CDATA[In einer Seitenstra&szlig;e rief ihn einer an und wir hielten um eine Kiste Bier aufzunehmen. Mein Rikschafahrer war so vergn&uuml;gt und stieg in die Pedale, da&szlig; es mir den Kopf zur&uuml;ckbog. Er aber fing mein Hinterhaupt mit seiner Stirn auf und balancierte mich so lange bis wir ordentlich Fahrt aufgenommen hatten, und die Beschleunigung, sein Treten und das Schwanken des Fahrrads sich beruhigt hatten; bis wir nur noch dahinschossen, in Kurven gingen, dabei manchmal auch schlitterten,  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">In einer Seitenstra&szlig;e rief ihn einer an und wir hielten um eine Kiste Bier aufzunehmen. Mein Rikschafahrer war so vergn&uuml;gt und stieg in die Pedale, da&szlig; es mir den Kopf zur&uuml;ckbog. Er aber fing mein Hinterhaupt mit seiner Stirn auf und balancierte mich so lange bis wir ordentlich Fahrt aufgenommen hatten, und die Beschleunigung, sein Treten und das Schwanken des Fahrrads sich beruhigt hatten; bis wir nur noch dahinschossen, in Kurven gingen, dabei manchmal auch schlitterten, uns aber immer auch wieder fingen und weiterfuhren, als sei alles nur ein Tanz; jeder Rutscher ausgemacht, und jedes Hindernis eine Freude. Lacken lie&szlig; er sich nicht entgehen. Er warnte mich, oder wies mich auf die bevorstehende Freude hin; fuhr n&ouml;tigenfalls Schlingen um keine Pf&uuml;tze auszulassen.  <br />  Einmal hatte er allen Grund sich zu entschuldigen. Er entschuldigte sich aber keineswegs. Ganz ver&auml;ndert war er, geb&uuml;ckt und geknickt. Er hatte stark gebremst, da&szlig; wir rutschten, an den Randstein prallten und es mich vom Rad warf. Es geschah mir nichts.&nbsp;</font></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[7]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/7]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/7#comments]]></comments><pubDate>Sun, 23 Apr 2017 16:30:18 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/7</guid><description><![CDATA[Kurz darauf nahm ich auf der Lenkstange eines Fahrrades Platz. Der Fahrer trat mit Energie, ich will schon sagen mit Wollust in die Pedale. Seinen Atem sp&uuml;rte ich in meinem Nacken. Er sah manchmal links, manchmal rechts an meinem kopf vorbei. Die Kurven nahm er scharf. Mit der Zeit gewann ich ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r wie er dahinfuhr. Da&szlig; er sich zwischen Autos und Bussen hindurchzw&auml;ngte, an Hindernisse, etwa an sich verlangsamende Fahrzeuge mit einer Affengeschwindigkeit heran [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Kurz darauf nahm ich auf der Lenkstange eines Fahrrades Platz. Der Fahrer trat mit Energie, ich will schon sagen mit Wollust in die Pedale. Seinen Atem sp&uuml;rte ich in meinem Nacken. Er sah manchmal links, manchmal rechts an meinem kopf vorbei. Die Kurven nahm er scharf. Mit der Zeit gewann ich ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r wie er dahinfuhr. Da&szlig; er sich zwischen Autos und Bussen hindurchzw&auml;ngte, an Hindernisse, etwa an sich verlangsamende Fahrzeuge mit einer Affengeschwindigkeit heranfuhr und es geno&szlig; so sp&auml;t wie noch m&ouml;glich zu bremsen. Zweimal ber&uuml;hrte meine Nase die dreckige Hinterseite eines Busses. Mehrmals ber&uuml;hrten meine Knie ein Fahrzeug vor uns. Dabei sang er. Wenn sich nichts weiterr&uuml;hrte, zog er eine Zeitung unter dem Arm hervor und las. Er las murmelnd. Die Zeitung lag auf meinem Kopf. Hie und da sagte er etwas zu mir. Manchmal sprach er auch hinter sich. Daraus schlo&szlig; ich, da&szlig; er am Gep&auml;cktr&auml;ger noch einen Fahrgast sitzen hatte. Wie konnte dieser Mann solche Kr&auml;fte freimachen, die es ihm erlaubten, zwei Menschen zu bef&ouml;rdern, dabei aber so zu beschleunigen, da&szlig; er Autos &uuml;berholte? Nat&uuml;rlich wurde sein Atem in meinem Nacken dabei sehr hei&szlig;. Hie und da stie&szlig; er Spr&uuml;her von Spucke hervor. Die wiederum k&uuml;hlten. Jedenfalls &uuml;berholte er dahinrasende Autos oder scho&szlig; zwischen Schlangen stehender Fahrzeuge dahin, fuhr sogar Treppen hinunter, wobei ich bei jeder Stufe meinte, abgeworfen zu werden, derma&szlig;en vorn&uuml;berhing, da&szlig; ich sicher war, keine Rettung best&uuml;nde mehr jetzt. Er aber fuhr dahin, warf da ein Wort zur Seite zu einem oder spuckte aus oder sang seine Lieder weiter.</font></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[6]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/6]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/6#comments]]></comments><pubDate>Fri, 21 Apr 2017 08:45:57 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/6</guid><description><![CDATA[Meine Rettung war ein Rikschafahrer, der neben mir hielt und mir anbot mich f&uuml;r billiges Geld an jeden Ort zu bef&ouml;rdern. Der Mann brach noch in Rufweite des Bahnhofs zusammen. Als ich abstieg, wirklich in Sorge, denn ein sich aushauchendes Leben ruft immer mein ganzes Mitgef&uuml;hl und meine Hilflosigkeit hervor, konnte ich nur feststellen, da&szlig; ich mit einem Leichnam und einer Rikscha im Verkehr stand. Die Busse dr&auml;ngten so knapp vorbei, da&szlig; mich einer streifte und au [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Meine Rettung war ein Rikschafahrer, der neben mir hielt und mir anbot mich f&uuml;r billiges Geld an jeden Ort zu bef&ouml;rdern. Der Mann brach noch in Rufweite des Bahnhofs zusammen. Als ich abstieg, wirklich in Sorge, denn ein sich aushauchendes Leben ruft immer mein ganzes Mitgef&uuml;hl und meine Hilflosigkeit hervor, konnte ich nur feststellen, da&szlig; ich mit einem Leichnam und einer Rikscha im Verkehr stand. Die Busse dr&auml;ngten so knapp vorbei, da&szlig; mich einer streifte und auf die Leiche warf. Der lag so zufrieden hingerafft vor seinem W&auml;gelchen, als h&auml;tte er sich Wochen, Monate schon dahingezwungen, um nur bei der Bef&ouml;rderung eines mitf&uuml;hlenden Fahrgastes zu sterben.</font></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[5]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/5]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/5#comments]]></comments><pubDate>Thu, 20 Apr 2017 11:48:58 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/5</guid><description><![CDATA[Ungl&uuml;ckliche Menschen! Manche fand ich noch an ihrer Haltestelle vor nachdem ich den ganzen Platz umstreift hatte, sah sie zusehen wie ihr Bus abfuhr, sah sie noch warten, als schon mehrere Busse der Linie abgefahren waren. Andere warteten da in aller Seelenruhe, bestiegen den Bus, stiegen aber hinten wieder aus und stellten sich wieder zum Warten hin. Andere standen an einer Haltestelle, liefen wenn ein Bus einfuhr zu einer anderen Haltestelle, eilten aber wom&ouml;glich, wenn sich an eine [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Ungl&uuml;ckliche Menschen! Manche fand ich noch an ihrer Haltestelle vor nachdem ich den ganzen Platz umstreift hatte, sah sie zusehen wie ihr Bus abfuhr, sah sie noch warten, als schon mehrere Busse der Linie abgefahren waren. Andere warteten da in aller Seelenruhe, bestiegen den Bus, stiegen aber hinten wieder aus und stellten sich wieder zum Warten hin. Andere standen an einer Haltestelle, liefen wenn ein Bus einfuhr zu einer anderen Haltestelle, eilten aber wom&ouml;glich, wenn sich an einer bisher nicht beachteten Haltestelle ein Bus zur Abfahrt anschickte, dort hin, um sich im allerletzten Augenblick durch die sich schlie&szlig;enden T&uuml;ren zu zw&auml;ngen.&nbsp;</font></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[4]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/4]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/4#comments]]></comments><pubDate>Wed, 19 Apr 2017 08:29:02 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/4</guid><description><![CDATA[Was die einen mir mit zwei Worten hinwarfen, worauf sie ihren Mund niemals mehr &ouml;ffneten, erkl&auml;rten mir die anderen weitl&auml;ufig und gewandt, da&szlig; sie nichts w&uuml;&szlig;ten, da&szlig; man aber aus dem Umstand der Unkenntnis nicht den Unwillen &uuml;ber de Fragen ableiten k&ouml;nne, da&szlig; man nicht annehmen d&uuml;rfe, da&szlig; sie v&ouml;llig orientierungslos ihre Zeit abwartend auf dem Bahnhof verbr&auml;chten, oder einen beliebigen Bus besteigen w&uuml;rden, aber auc [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Was die einen mir mit zwei Worten hinwarfen, worauf sie ihren Mund niemals mehr &ouml;ffneten, erkl&auml;rten mir die anderen weitl&auml;ufig und gewandt, da&szlig; sie nichts w&uuml;&szlig;ten, da&szlig; man aber aus dem Umstand der Unkenntnis nicht den Unwillen &uuml;ber de Fragen ableiten k&ouml;nne, da&szlig; man nicht annehmen d&uuml;rfe, da&szlig; sie v&ouml;llig orientierungslos ihre Zeit abwartend auf dem Bahnhof verbr&auml;chten, oder einen beliebigen Bus besteigen w&uuml;rden, aber auch nicht, da&szlig; sie das Ziel irgendeines oder des von ihnen ausgew&auml;hlten Busses benennen k&ouml;nnten. Worauf mir dann einer erkl&auml;rte, da&szlig; ja die Busse hier, ihrer Ziele, vor allem aber der Namen all der von ihnen angefahrenen Stationen so viele seien, und die Namen einander derart &auml;hnelten, da&szlig; man kaum verlangen k&ouml;nne, ein Mensch sollte sie alle unterscheiden oder gar fehlerlos hersagen k&ouml;nnen. Ich fand aber M&auml;nner, die die Haltestellen einer Linie aufsagen konnten, sowie alle Abfahrts- und Ankunftszeiten. Sie sagten aber nicht, wohin sie unterwegs waren, und wenn ich sie barsch fragte, waren sie unsicher, ob sie die Linie tats&auml;chlich ben&uuml;tzen wollten. Ich habe nie mehr Ungereimtheiten versammelt gefunden als auf dem Busbahnhof.</font></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[3]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/3]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/3#comments]]></comments><pubDate>Sun, 16 Apr 2017 17:05:59 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/3</guid><description><![CDATA[Vielleicht mu&szlig; ich noch einmal sagen, da&szlig; tats&auml;chlich Menschen an den Haltestellen warteten, in Busse einstiegen, und in abfahrbereiten Bussen sa&szlig;en, die auf meine Fragen nicht antworteten, abgewandt beim besten Willen mich nicht wahrzunehmen, oder sich mir zuwandten und beschworen, sie w&uuml;&szlig;ten weder, wo der Bus zu meinem Ziel zu finden sei, was ich ja verstehen konnte, die aber beteuerten, es sei ihnen unm&ouml;glich herauszufinden, wohin sie der Bus bringen wer [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Vielleicht mu&szlig; ich noch einmal sagen, da&szlig; tats&auml;chlich Menschen an den Haltestellen warteten, in Busse einstiegen, und in abfahrbereiten Bussen sa&szlig;en, die auf meine Fragen nicht antworteten, abgewandt beim besten Willen mich nicht wahrzunehmen, oder sich mir zuwandten und beschworen, sie w&uuml;&szlig;ten weder, wo der Bus zu meinem Ziel zu finden sei, was ich ja verstehen konnte, die aber beteuerten, es sei ihnen unm&ouml;glich herauszufinden, wohin sie der Bus bringen werde, auf den sie warteten oder in dem sie bereits sa&szlig;en. Es war ihnen unm&ouml;glich mir mitzuteilen welches Ziel sie anstrebten. Nat&uuml;rlich aber, so versicherten sie mit der allerehrlichsten Miene, seien sie auch nicht bl&ouml;d, und w&uuml;rden sich nicht ohne Weiteres irgendeinem Bus mit unbekanntem Ziel anvertrauen, auch seien sie weit davon entfernt, sich mit mir einen Spa&szlig; zu erlauben.&nbsp;</font></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[2]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/2]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/2#comments]]></comments><pubDate>Sat, 15 Apr 2017 07:10:41 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/2</guid><description><![CDATA[Mein Anruf gelang nicht. Die Leitungen waren &uuml;berstrapaziert oder vermittelten zu falschen Teilnehmern. Der Anschlu&szlig; meiner Mutter war immer nur besetzt. Um dem Muttertag gerecht zu werden machte ich mich auf den Weg, aber es war kein Taxi zu bekommen. Am mir h&ouml;chst unvertrauten Busbahnhof fand ich keinen Bus nach &bdquo;Herbst&ldquo;. Die Fahrer, die Fahrg&auml;ste auf den Warteinseln, oder jene, die schon Platz genommen hatten, gaben kaum Auskunft oder schickten mich zum einen  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Mein Anruf gelang nicht. Die Leitungen waren &uuml;berstrapaziert oder vermittelten zu falschen Teilnehmern. Der Anschlu&szlig; meiner Mutter war immer nur besetzt. Um dem Muttertag gerecht zu werden machte ich mich auf den Weg, aber es war kein Taxi zu bekommen. Am mir h&ouml;chst unvertrauten Busbahnhof fand ich keinen Bus nach &bdquo;Herbst&ldquo;. Die Fahrer, die Fahrg&auml;ste auf den Warteinseln, oder jene, die schon Platz genommen hatten, gaben kaum Auskunft oder schickten mich zum einen und dem n&auml;chsten Ort. Es gelang mir nicht, einen Bus zu finden, dem ich vertraut h&auml;tte, mich an mein Ziel zu bringen.&nbsp; </font><br /><br /></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[1]]></title><link><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/1]]></link><comments><![CDATA[https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/1#comments]]></comments><pubDate>Fri, 14 Apr 2017 09:56:23 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.abbalonga.com/der-rikschafahrer/1</guid><description><![CDATA[Ich mu&szlig;te schnellstens Weges von &bdquo;Freude&ldquo; nach &bdquo;Herbst&ldquo; gelangen. Halb &bdquo;Freude&ldquo; und fast ganz &bdquo;Herbst&ldquo; waren zu bew&auml;ltigen. Meine Wohnung liegt praktisch an dem &bdquo;Herbst&ldquo; entlegensten Ende von &bdquo;Freude&ldquo;. Wochenlang war der notwendige Brief an meine Mutter nicht zustandegekommen. Am Vorabend des Muttertages stand mir noch die M&ouml;glichkeit eines Anrufs vor Augen, gef&uuml;rchtet und geha&szlig;t von beiden von uns [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="3">Ich mu&szlig;te schnellstens Weges von &bdquo;Freude&ldquo; nach &bdquo;Herbst&ldquo; gelangen. Halb &bdquo;Freude&ldquo; und fast ganz &bdquo;Herbst&ldquo; waren zu bew&auml;ltigen. Meine Wohnung liegt praktisch an dem &bdquo;Herbst&ldquo; entlegensten Ende von &bdquo;Freude&ldquo;. Wochenlang war der notwendige Brief an meine Mutter nicht zustandegekommen. Am Vorabend des Muttertages stand mir noch die M&ouml;glichkeit eines Anrufs vor Augen, gef&uuml;rchtet und geha&szlig;t von beiden von uns.</font><br /></h2>]]></content:encoded></item></channel></rss>